Umweltclown

Umweltclown besucht die Esterau seit 2009

Eine unterhaltsame und lehrreiche Doppelstunde erlebte jede der drei dritten Klassen der Esterauschule in Holzappel, denn Umweltclown Ines Hansen schaute vorbei.
Woran man einen „Umweltclown“ erkennt, was „Umwelt“ bedeutet und ob die Lehrerinnen und Lehrer auch Teil der Umwelt sind, mussten die Schüler zunächst klären. Äußerst lehrreich und unterhaltsam erarbeiteten die Schüler mittels eines großteiligen Puzzles in Gruppenarbeit die Entstehung fossiler Brennstoffe aus der Urzeit. Anschaulich entstanden daraus die Schichten der Erde mit den „Fundstellen“ dieser fossilen Brennstoffe, die spielerisch in einer Zeitreise zu Tage gefördert wurden. Neben Kohle und Erdöl stand das Thema „Erdgas“ im Mittelpunkt. Dabei lernten die Kinder, dass Erdgas eigentlich geruchlos ist und die zugesetzten übel riechenden Duftstoffe nur frühzeitig auf mögliche Lecks in den Leitungen hindeuten sollen. Im Laufe der Erarbeitung wurde den Kindern die Endlichkeit dieser Brennstoffe bewusst. Regenerative Energieträger wurden ebenfalls angesprochen. Dabei wurde jedoch auch deutlich, dass sie bisher keinen vollständigen Ersatz fossiler Brennstoffe ermöglichen. Somit erkannten die Neunjährigen sehr schnell die Notwendigkeit von Energiesparmaßnahmen, damit im Haushalt noch lange alles problemlos funktioniert. Deren konkrete Umsetzung stand danach im Mittelpunkt der „Unterrichtsstunde“. Wie duscht man richtig? Wie heizt man umweltgerecht, ohne in der Wohnung frieren zu müssen? Wo finden sich die Stromfresser im Haushalt und wie benutzt man sie sinnvoll? Ein jonglierender Teller stellte in diesem Fall die Stromleitung dar, bei dessen Herunterfallen ein Kurzschluss entsteht. Die Kinder schafften es jedoch, ohne „Kurzschluss“ den jonglierenden Teller an alle untereinander weiterzureichen und die Stromfresser zu benennen. Welche Geräte benötigen täglich 24 Stunden Strom? Wo findet sich auch in abgeschalteten Geräten Strom? Warum dreht sich der Stromzähler unter-schiedlich schnell? Solchen und ähnlichen Fragen gingen die Schüler in dieser Phase nach. Dass sich diese Sparmaßnahmen an der Energierechnung der Eltern erkennen lassen, konnten die Kinder schnell herausfinden. „Spart ein Jahr in dieser Weise die Energie und lasst euch die Ersparnis als zusätzliches Taschengeld auszahlen!“, motivierte der Umweltclown die Kinder, die nach dieser eindrucksvollen Darbietung jedoch dieser zusätzlichen Motivation zum Energiesparen und damit zur Schonung der Umwelt gar nicht mehr bedurften. Lieder und Spiele vertieften die Thematik und als Schatz durften die Kinder den verzauberten „Umweltclownenergiesparprogrammerinnerungsstein“ mitnehmen.
Die Förderung des Energie- und Umweltbewusstseins ist im Rahmenplan der Grundschule vorgesehen. Schon in diesem Alter kann ein behutsamer Umgang mit Energie und eine verantwortungsbewusste Haltung gegenüber der Umwelt angebahnt werden. Gemeinsam mit Bildungsexperten entwickelte E.ON Ruhrgas daher Angebote für Schulen, die dieses Bewusstsein bei Kindern fördern sollen. Dazu gehört das in der Esterauschule vorgestellte Programm des Umweltclowns.
Durch einen Mitarbeiter der E.ON-Ruhrgas, Vater eines Kindes an der Esterauschule und Vorstandsmitglied in deren Förderverein, wurde die Schulleiterin Eleonore Schiebel über dieses Angebot informiert, das gerne angenommen wurde. Danach übernahm der Vater die gesamte Organisation. Der Mitarbeiter Heiko Petersilie, ehemaliger Schüler und ebenfalls Vater eines Kindes dort, begleitete das Programm.
Die beteiligten Klassenleiterinnen waren sich zusammen mit der Schulleiterin einig, dass ein solches Engagement einer Firma äußerst lobens- und nachahmenswert sei, da den Schülern und der Schule keinerlei Kosten entstanden und dennoch keine Werbeveranstaltung sondern eine informative, sachlich und spielerische Themenaufbereitung zum verantwortungsbewussten Umgang mit Energie erfolgte.

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors dieses Berichtes, Hrn. Willi Schmiedel)
Besuch des Umweltclowns 2014
Besuch des Umweltclowns am 9.5.2016

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